Musikerinnen und Musiker 2026

Von Blasmusik über Schlager bis Jazz, von Tanz über Gesang bis Kabarett, ohne Noten, immer verrückt und gerne mal spontan. So kurios wie der Name des Ensembles ist auch die Show, welche die acht Musiker auf die Bühne bringen.

In seinem musikalisch-komödiantischen Stil wirkt das vermutlich weltweit einzige Ensemble aus drei Trompeten, drei Waldhörnern, Tuba und Akkordeon, das sich ursprünglich an der Musikhochschule Trossingen nahe dem Schwarzwald formiert und gegründet hat.

Die Gruppe liefert ein Feuerwerk aus Musik unterschiedlichster Stilrichtungen, Tanz, Akrobatik, Gesang und vor allem ganz viel Blödsinn! Das musikalische Repertoire besteht ausschließlich aus eigenen Arrangements und Eigenkompositionen, erstreckt sich von traditioneller Volksmusik über Film- und Popmusik bis hin zum Jazz.

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SeppDeppSeptett

© Bohumil Kostohryz

Yanis Grisó, 2003 in Luxemburg geboren, begann im Alter von vier Jahren mit dem Geigenspiel. Bis 2018 lernte er bei Sandrine Cantoreggi am Konservatorium der Stadt Luxemburg, wo er sein Geigenstudium mit dem „Prix Supérieur“ abschloss. Seit 2018 studiert Yanis bei Boris Belkin am Konservatorium von Maastricht in den Niederlanden. Yanis ist Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe. Er erhielt Preise beim Luxemburger Wettbewerb für junge Solisten, beim Europäischen Wettbewerb für junge Solisten in Luxemburg, beim X. Balys-Dvarionas-Wettbewerb für junge Geiger in Vilnius/Litauen, beim Internationalen Grumiaux-Wettbewerb für junge Geiger in Brüssel/Belgien (3. Preis) sowie beim Internationalen Musikwettbewerb „Triomphe de l’Art“ in Brüssel/Belgien (2. Preis). Im Jahr 2022 wurde Yanis mit dem Mameranus-Preis ausgezeichnet. Als Solist trat Yanis mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, dem Orchestre de Chambre du Luxembourg, dem Orchestre Luxembourg Philharmonia und dem Orchestre Estro Armonico auf. Seit 2023 ist Yanis Mitglied der „Solistes Européens Luxembourg“. Er nahm außerdem an mehreren Meisterkursen in Luxemburg, Deutschland und Italien teil, wo er wertvolle musikalische Ratschläge von Mihaela Martin, Larissa Kolos, Vadim Gluzman und Boris Belkin erhielt. Yanis spielt derzeit auf einer Andrea Guarneri, die ihm großzügigerweise von der Stiftung „The Violin Collection“ zur Verfügung gestellt wird.

Yanis Grisó

Jason Wang

Jason Wang erhielt seinen ersten Geigenunterricht im Alter von vier Jahren. Bereits mit sechs Jahren wurde er am Konservatorium der Stadt Luxemburg aufgenommen, wo er seine musikalische Ausbildung absolvierte und das Diplôme de Concert erlangte. Im Alter von zwölf Jahren begann er regelmäßig im Streichquartett zu musizieren – eine Erfahrung, die seine Begeisterung für die Kammermusik nachhaltig prägte und bis heute zu seinen größten musikalischen Leidenschaften zählt.

Anschließend setzte Jason Wang sein Violinstudium an der Hochschule für Musik Freiburg in der Klasse von Prof. Muriel Cantoreggi fort. Künstlerische Impulse erhielt er außerdem in Meisterkursen bei Pierre Amoyal und David Grimal. Neben der Violine widmet er sich seit seinem zehnten Lebensjahr auch dem Klavierspiel und erweitert dadurch kontinuierlich seinen musikalischen Horizont.

Miguel Jiménez

Miguel Jiménez stammt aus Luxemburg und studiert derzeit im Masterstudium Viola an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Thomas Selditz. Zuvor absolvierte er sein Bachelorstudium an der Hochschule für Musik Karlsruhe.
Künstlerische Impulse erhielt er unter anderem durch die Zusammenarbeit mit dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden, dem European Union Youth Orchestra, den Solistes Européens Luxembourg sowie der Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker.
Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt neben der Orchestermusik auf der Kammermusik. Darüber hinaus beschäftigt er sich intensiv mit historisch informierter Aufführungspraxis auf der Barockbratsche und wirkt regelmäßig an Uraufführungen zeitgenössischer Musik mit. Miguel Jiménez ist Preisträger des Europäischen Wettbewerbs für junge Solisten der UGDA.

Der luxemburgische Cellist Matis Grisó (*2006) etabliert sich bereits als eines der vielversprechendsten Talente seiner Generation. Er begann im Alter von vier Jahren mit dem Cellospiel und erhielt seine Ausbildung zunächst am Konservatorium der Stadt Luxemburg in der Klasse von Claude Giampellegrini. Von 2020 bis 2026 studierte er am Königlichen Konservatorium Brüssel in der Klasse von Marie Hallynck. Ab 2026 setzt er seine Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig in der Klasse von Peter Bruns fort. Matis Grisó ist mehrfacher Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe. Er wurde mehrfach beim Concours Luxembourgeois pour Jeunes Solistes ausgezeichnet und gewann 2017 den 1. Preis beim Concours de violoncelle de Woluwe-Saint-Pierre in Brüssel. Im Jahr 2024 erhielt er den 3. Preis beim 9. Concours International de Musique Triomphe de l’Art in Brüssel, den 2. Preis beim Concours de Musique Breughel in Brüssel, den 1. Preis beim Concours International Léopold Bellan in Paris sowie den Grand Prix Anne et Françoise Groben in Luxemburg. Im Oktober 2023 wurde er außerdem von der Stadt Brüssel mit dem Prix Georges Octors ausgezeichnet. Seine solistische Tätigkeit führte Matis Grisó bereits früh auf bedeutende Konzertbühnen. Er trat unter anderem mit dem Orchester der Professoren des Konservatoriums der Stadt Luxemburg auf, mit dem er Haydns Cellokonzert in D-Dur interpretierte, sowie mit dem Musiq3 Festival Orchestra in Antonio Vivaldis Doppelkonzert. Die Saison 2024/25 markiert einen bedeutenden Schritt in seiner künstlerischen Laufbahn: Er debütiert sowohl mit dem Luxembourg Philharmonic als auch mit dem Orchestre de Chambre du Luxembourg, mit dem er in der Philharmonie Luxembourg die Cellokonzerte von Saint-Saëns und Schumann interpretiert. Darüber hinaus wird er eingeladen, anlässlich der Feierlichkeiten zum Geburtstag Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs von Luxemburg aufzutreten. In der Saison 2025/26 interpretiert er in der Philharmonie Luxembourg gemeinsam mit dem Orchestre Place de l’Europe Tschaikowskys Rokoko-Variationen. Im Sommer 2026 folgt eine Einladung von Sol Gabetta zur ersten Solsberg Academy im Rahmen des Solsberg Festivals. Neben seiner Konzerttätigkeit nimmt Matis regelmäßig an internationalen Meisterkursen teil und erhält wertvolle musikalische Impulse von renommierten Cellisten wie Gary Hoffman, Daniel Müller-Schott, Wen-Sinn Yang, Johannes Moser, Roël Dieltiens und Ivan Monighetti.

Matis Grisó

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Matis Grisó *

© Bohumil Kostohryz

Leopold Strauß

Leopold Strauß ist ein deutsch-luxemburgischer Trompeter mit Bad Kohlgruber Wurzeln. Erste musikalische Erfahrungen sammelte er bereits mit fünf Jahren am Klavier, bevor er im Alter von zehn Jahren zur Trompete wechselte. Seine Ausbildung erhielt er bei Roman Zaremba sowie später unter anderem bei Mario Berend, Charel Consbruck, Jeff Mack und Rémy Labbé.

Sein musikalisches Schaffen bewegt sich zwischen klassischer Musik und Jazz. Als Solist, Kammermusiker und Orchestermusiker widmet er sich mit großer Neugier unterschiedlichsten Stilrichtungen und legt besonderen Wert auf klangliche Vielfalt und musikalischen Ausdruck.

Leopold Strauß ist mehrfacher Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter der Bayota-Wettbewerb und der Concours Jeunes Solistes. Er ist regelmäßiges Mitglied des Orchestre National des Jeunes Luxembourg und war unter anderem beim Luxembourg Song Contest 2024 zu erleben. Ab Herbst 2026 setzt er seine Ausbildung am renommierten Jazz Institute Berlin fort.

Lörinc Zakar

Lörinc Zakar ist ein ungarisch-luxemburgischer Pianist, dessen musikalische Reise bereits im Alter von sechs Jahren begann. Mit 14 Jahren setzte er seine Ausbildung am Konservatorium von Luxemburg fort, wo er von Michel Reis und Beatrice Rauchs unterrichtet wurde.

In seiner Musik verschmelzen Elemente aus Klassik, Jazz und elektronischer Musik zu einem einzigartigen Sound. Mithilfe von Ableton erweckt er seine Ideen in einem Live-Setting auf der Bühne zum Leben, wobei Improvisation und die direkte Kommunikation zwischen den Musikern auf der Bühne im Mittelpunkt stehen.

Der junge Pianist stand bereits auf Bühnen wie dem Screaming Fields Festival, dem Luxembourg Song Contest und gastiert 2026 beim Nancy Jazz Propulsion Festival. Ab September 2026 setzt Lörinc seinen Weg am Königlichen Konservatorium Brüssel in der Klasse von Eric Legnini fort.